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Italienische Genossenschaft kooperiert mit BD AGRO | Drucken |

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Der Süden heiß und trocken, die Mitte bergig und mit wenig Ackerbau, der Norden feucht und großflächig bewirtschaftet: Italien hat so viele Klimazonen wie ein ganzer Kontinent. Um unter diesen Bedingungen effektiv grüne Energie zu erzeugen, hat sich eine der größten Genossenschaften Italiens „Consorzio abn“ auf die Suche nach einem Technologie-Partner begeben. In Vechta-Calveslage wurde sie fündig.

Am Hauptsitz der „abn“ in Perugia setzten die Geschäftsführer Roberto Leonardi („Consorzio abn“) und Uwe Heider von BD Agro Renewables GmbH (kurz: BD AGRO) jetzt ihre Unterschriften unter einen Vertrag, der die umfangreiche Zusammenarbeit beider Unternehmen regelt. 

„Die Anforderungen an Biogasanlagen sind in Italien so unterschiedlich, dass man mit standardisierten Modullösungen nicht weiterkommt“, erklärte Uwe Heider kurz nach dem Abschluss des Abkommens. „Wir von der BD Agro können aber auch Systeme bereit stellen, die aus Abfällen, Gülle, Olivenresten, Zitronenschalen und anderen exotischen Rohstoffen effektiv Bioenergie erzeugen“, so Heider weiter. Die „abn“ will deshalb in den kommenden Jahren gemeinsam mit der Big Dutchman-Tochter Biogasanlagen für Landwirte, Kooperativen und Industriekunden vertreiben, aber auch selbst Anlagen bauen und betreiben. Die ersten Projekte sind bereits angelaufen. Während die Italiener vom Wissenstransfer profitieren und ein weiteres Standbein aufbauen, sieht BD AGRO in der Zusammenarbeit einen optimalen Einstieg in den italienischen Markt. „Die abn hat einen breiten Zugang zu allen Marktsegmenten, die für die Landwirtschaft relevant sind –übrigens auch über die Grenzen Italiens hinaus.“, erläutert der zweite Geschäftsführer der BD AGRO, Jürgen Spille, die strategischen Vorteile des Abkommens. „In den Bereichen Service, Montage und Logistik vor Ort können uns die in der Genossenschaft zusammengeschlossenen Firmen sehr helfen.“

Unter dem Dach der „abn“ arbeiten mehr als 2500 Mitarbeiter in rund 40 Firmen. Der Sparte Bioenergie („Green Technologies“) wird im Unternehmen als Zukunftsbranche absolute Priorität eingeräumt. Ein Beispiel: Allein in diesem Jahr hat die „abn“ das selbst gesteckte Ziel von 1000 Solardächern bereits um das dreifache übertroffen.
 

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